Clau­dia hat sich wie­der auf die Suche nach Freund­lich­keit im All­tag bege­ben. Eine erschwer­te Situa­ti­on durch das Tra­gen von Mas­ken… aber sie ist fün­dig gewor­den. In der heu­ti­gen Aus­ga­be #2 erzählt Clau­dia von ihren klei­nen Freund­lich­keits-Erleb­nis­sen trotz (oder viel­leicht auch wegen) der Maske.

Im Pod­cast berich­tet Clau­dia per­sön­lich von ihrem Freundlichkeitserlebnis:

Frei­tag­nach­mit­tag, nach dem Groß­ein­kauf noch schnell in den Dro­ge­rie­markt ein paar Sachen besor­gen. Auf die Idee war an die­sem besag­ten Frei­tag wohl nicht nur ich gekom­men und so war es über­all sehr voll. Nicht nur bei mei­nem Ein­kauf, son­dern auch als ich in den Laden hin­ein­ging. Und wie es die aktu­el­len Zei­ten so for­dern, blick­te mir am Ein­gang neben den Ein­kaufs­kör­ben direkt ein gro­ßes Pla­kat mit der Auf­schrift: „Ein­kaufs­korb Pflicht“ und eine sehr freund­li­che Mit­ar­bei­te­rin, die das Gan­ze kon­trol­lier­te, ent­ge­gen. Für mich kei­ne gro­ße Sache, für ande­re schein­bar schon, wie sich nach­her noch her­aus­stel­len soll­te. Nun gut, ich nahm also mei­nen Ein­kaufs­korb, warf mei­ne 3–4 Arti­kel rein und ging zur Kas­se. Da pas­sier­te mir auch schon mei­ne ers­te Freundlichkeitsbegegnung.

Freundlichkeit, Maske, Corona

Denn end­lich an der Rei­he muss­te ich plötz­lich gäh­nen – in gewohn­ter Manier hielt ich mir mei­ne Hand vor den Mund und sag­te direkt „Oh Ent­schul­di­gung!“, wobei mir gleich­zei­tig ein­fiel: Ich habe ja eine Mas­ke auf! Die Ver­käu­fe­rin sicht­lich ver­wirrt, frag­te nur „Was ist denn los?“. In mei­ner eige­nen Ver­wir­rung ent­geg­ne­te ich direkt: „Ich habe gegähnt, aber die Hand vor dem Mund hät­te ich mir ja auch mal spa­ren kön­nen, da es sowie­so kei­ner sehen konn­te.“ und hat­te die Lacher damit auf mei­ner Seite.

Wäh­rend des Bezahl­vor­gangs beob­ach­te­te ich dann, wie die Mit­ar­bei­te­rin, die neben den Ein­kaufs­kör­ben die Anzahl der Kun­den kon­trol­lier­te, cir­ca jeden zwei­ten Kun­den dar­an erin­nern muss­te auch wirk­lich einen Ein­kaufs­korb zu neh­men. Soweit so gut, aber vie­le Kun­den fin­gen an zu dis­ku­tie­ren: „Ich brauch doch nur ein Teil“, „Ich bin sofort wie­der weg“. Die Mit­ar­bei­te­rin ver­such­te jedes Mal freund­lich zu erklä­ren, dass die Kun­den einen Ein­kaufs­korb benö­ti­gen, weil sie so die Anzahl der Kun­den im Laden im Blick haben kön­nen. Wäh­rend die­ser Beob­ach­tung bemerk­te ich den Blick der Kas­sie­re­rin auf mei­nem Gesicht. Ich war wie erstarrt und hat­te die Ein­kaufs­korb­situa­ti­on beob­ach­tet, als ich mich dar­an erin­ner­te, dass die Kas­sie­re­rin mein Gesicht ja wegen der Mas­ke gar nicht rich­tig sehen konn­te. „Sie können´s nicht sehen, aber ich ste­he gera­de mit offe­nem Mund hier, da ich ent­setzt über die Dis­kus­si­ons­freu­dig­keit der Kun­den bin!“, erklär­te ich. Und schon wie­der Lacher! Und so kam ich schnell mit der Kas­sie­re­rin ins Gespräch und bemerk­te, wie ich sie durch mei­ne zwei Kom­men­ta­re auf­mun­tern konn­te. Und das alles nur wegen der Maske!

Bei die­sem Ein­kauf habe ich gemerkt, dass Freund­lich­keit im All­tag so viel bewir­ken kann und dass Mas­ken zwar auch Her­aus­for­de­run­gen sind, da sie es einem oft erschwe­ren, Wit­ze oder Aus­sa­gen mit geplan­ter Wir­kung rüber­zu­brin­gen, aber sie einen nicht dar­an hin­dern freund­lich zu sein. Denn oft schafft man es trotz Mas­ke, bei­spiels­wei­se durch Erklä­ren des Gesag­ten, Ges­ti­ku­lie­ren oder Beto­nung, sei­nen Mit­men­schen die rich­ti­ge Mes­sa­ge zu ver­mit­teln und ihnen ein Lächeln auf das Gesicht zu zau­bern. Und nicht nur trotz Mas­ke, son­dern auch wegen der Mas­ke ent­ste­hen häu­fig Situa­tio­nen, die uns zum Lachen bringen!

Es grüßt Sie herz­lich Ihre Claudia

#Suchen­ach­der­Freund­lich­keit

Clau­di­as letz­tes Erleb­nis kön­nen Sie hier nachlesen.

 

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    Judith Martens

    Judith Martens

    Kommunikation und Projektbetreuung

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