Kon­se­quent und freund­lich “Nein” sagen

„Nein.“ Auf den ers­ten Blick ein klei­nes, ein­sil­bi­ges und schnell aus­ge­spro­che­nes Wort. Auf den zwei­ten beschreibt „Nein sagen“ jedoch eine kom­ple­xe Sprach­hand­lung, bei der vie­le Men­schen befürch­ten, ihr Gegen­über vor den Kopf zu sto­ßen bzw. zu krän­ken oder in einem dis­kus­si­ons­rei­chen Kon­flikt zu enden. Dabei unter­stützt ein „Nein“ dabei, das eige­ne Anlie­gen und die eige­nen Wün­sche selbst­be­wusst zu kom­mu­ni­zie­ren und nicht in einen ste­tig wach­sen­den Auf­ga­ben­berg sowie Stress und Über­for­de­rung zu steuern.

Ange­nom­men und akzep­tiert wird die Gren­ze beson­ders dann, wenn sich der ande­re trotz der for­mu­lier­ten Ableh­nung wert­ge­schätzt und respek­tiert fühlt. Ein „Nein“ kon­se­quent und freund­lich zu kom­mu­ni­zie­ren, mag eine Kunst sein, die aller­dings mit den rich­ti­gen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien erlernt wer­den kann und letzt­lich Ihren Stand­punkt abzeich­net, ohne die Bedürf­nis­se des Gegen­übers zu über­ge­hen. Im bes­ten Fall ent­wi­ckelt sich so eine Lösung, bei der bei­de Gesprächs­part­ner auf Augen­hö­he einen Umgang mit den eige­nen Bedürf­nis­sen finden.

Auch wenn Ihre Wün­sche min­des­tens genau­so berech­tigt sind wie die Anlie­gen Ihres Gegen­übers: Sobald Sie ver­su­chen, eige­ne Vor­stel­lun­gen ohne Wenn und Aber durch­zu­set­zen, bedeu­tet das meist, dass Ihr Gegen­über sein Anlie­gen nicht mehr rea­li­sie­ren kann. Das macht Sie zum Gewin­ner, den ande­ren aber zum Ver­lie­rer – und führt des­halb oft nicht zum Erfolg.

Mit der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie des Nein-Sagens ler­nen Sie, wie Sie sich durch­set­zen kön­nen, ohne frem­de Bedürf­nis­se unbe­ach­tet zu las­sen. Nur so ent­steht eine Win-Win-Situa­ti­on, von der am Ende nicht nur Sie, son­dern alle Betei­lig­ten nach­hal­tig profitieren.

Wie schwer bzw. leicht fällt es Ihnen, deut­lich und bestimmt „Nein“ zu sagen? Und wie schwer bzw. leicht fällt es Ihnen, freund­lich dabei zu blei­ben? In unse­ren Work­shops und Semi­na­ren ent­wi­ckeln und trai­nie­ren Sie Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien, die Sie dabei unter­stüt­zen, ein kla­res und freund­li­ches „Nein“ pas­send zur Situa­ti­on und Ihrer per­sön­li­chen Her­aus­for­de­rung zu for­mu­lie­ren. Sie ler­nen, sich abzu­gren­zen, und zwar ganz gleich ob gegen­über guten Freun­den, Kun­den, Kol­le­gen oder Vor­ge­setz­ten. Aus­ge­rüs­tet mit Ihrer Nein-Sage-Stra­te­gie behal­ten Sie die Gesprächs­füh­rung bewusst in der Hand und beein­flus­sen aktiv mit, wie sich die wei­te­re Ver­hand­lung bezgl. einer Bit­te oder einer Auf­for­de­rung gestaltet.

Unse­re Work­shops und Semi­na­re zum The­ma „‚Nein sagen“ wer­den im Vor­feld gemein­sam mit Ihnen abge­stimmt und leben von einer Mischung aus Selbst­re­fle­xi­on, Wis­sens­ver­mitt­lung, Übun­gen, Aus­tausch und Feed­back. Wir gehen auf per­sön­li­che Her­aus­for­de­run­gen und Bedürf­nis­se der Teil­neh­men­den ein, um einen nach­hal­ti­gen Trans­fer in den Arbeits­all­tag zu schaffen.

Damit Semi­nar- und Work­shopinhal­te gezielt auf die Teil­neh­men­den abge­stimmt wer­den kön­nen, bie­ten wir an einem vor­aus­ge­hen­den Ter­min Ana­ly­sen vor Ort an. Im Rah­men des­sen ler­nen wir Ihre Her­aus­for­de­run­gen und die Situa­tio­nen, in denen Sie ein „Nein“ zum Aus­druck brin­gen und sich abgren­zen möch­ten, bes­ser ken­nen. Ein Trai­ning kann dann umso effek­ti­ver und nach­hal­ti­ger gestal­tet werden.

The­men im Semi­nar und Work­shop kön­nen sein:

  • Eige­ne Bedürf­nis­se bewuss­ter wahrnehmen
  • Wün­sche & Zie­le kon­kret formulieren
  • Kon­se­quent Gren­zen set­zen & freund­lich „Nein“ sagen
  • Inne­re Wider­stän­de bzw. Ängs­te erken­nen & bearbeiten
  • Hin­ter­grün­de & Wir­kung eines „Nein“ verstehen
  • Per­sön­li­che Wir­kung professionalisieren
  • „Nein“ sagen mit Blick auf unter­schied­li­che Persönlichkeitstypen

Qua­li­ta­ti­ver Ser­vice schätzt und pflegt die Bezie­hung zum Kun­den, nimmt des­sen Bedürf­nis­se stark in den Fokus. Gera­de hier geht ein „Nein“ mit der Befürch­tung ein­her, den Kun­den­kon­takt zu gefähr­den oder letzt­lich zu ver­lie­ren. Doch es gibt Situa­tio­nen, in denen Sie sicher nicht umhin­kön­nen, sich abzu­gren­zen und auf Kun­den­wün­sche ein­zu­ge­hen, z.B. wenn Sie wort­wört­lich an Ihre Gren­zen gelangt sind, also nicht wei­ter­hel­fen kön­nen oder den Kun­den auf eine gel­ten­de Rege­lung des Unter­neh­mens hin­wei­sen müs­sen. Wer es dann schafft, nicht nur klar „Nein“ zu sagen, son­dern gleich­zei­tig ver­ständ­nis­voll, empa­thisch und zuvor­kom­mend auf den Kun­den ein­zu­ge­hen, wahrt die eige­nen Inter­es­sen sowie die des Kunden.

Nein sagen zum Chef bzw. der Che­fin – ein äußerst kniff­li­ges The­ma für vie­le Mit­ar­bei­ten­de, die z.B. auf eine For­de­rung höhe­rer Instanz ableh­nend reagie­ren möch­ten und Angst haben, hier­durch an Anse­hen und Aner­ken­nung zu ver­lie­ren. Schließ­lich soll nicht der Gedan­ke auf­kom­men, der Mit­ar­bei­ten­de sei arbeits­un­wil­lig. Doch solan­ge eine durch­dach­te Gesprächs­pla­nung und Argu­men­ta­ti­ons­struk­tur im Rah­men Ihres „Neins“ zum Ein­satz kom­men, fügt sich die­ses in das Bild eines eigen­ver­ant­wort­lich und selbst­be­wusst han­deln­den Mit­ar­bei­ten­den. In unse­ren Work­shops und Semi­na­ren reflek­tie­ren Sie nicht nur Hemm­nis­se, die zu einem ste­ti­gen „Ja“ gegen­über Vor­ge­setz­ten füh­ren, son­dern bau­en die­se mit Tipps und kom­mu­ni­ka­ti­ven Stra­te­gien für ein fun­dier­tes „Nein“ ab.

Nein sagen zu Mit­ar­bei­ten­den ist eine klas­si­sche Füh­rungs­auf­ga­be im Umgang mit Mit­ar­bei­ten­den. Ins­be­son­de­re im Zuge eines kri­ti­schen Feed­backs zu nicht­er­füll­ba­ren und uner­wünsch­ten Ver­hal­tens­wei­sen, Bit­ten und For­de­run­gen gilt es, sich mit Rück­sicht abzu­gren­zen. Mit einem kon­se­quen­ten und freund­li­chen „Nein“ neh­men Sie Ein­fluss dar­auf, wie moti­viert und leis­tungs­be­reit sich am Ende des Tages Mit­ar­bei­ten­de füh­len. Bei­spiels­wei­se kann eine zu hart for­mu­lier­te Gren­ze je nach Per­sön­lich­keits­typ in Ver­är­ge­rung, Ein­schüch­te­rung oder Frus­tra­ti­on füh­ren. Im Trai­ning erfah­ren und üben Sie, wie Sie Anfor­de­run­gen klar kom­mu­ni­zie­ren und trotz­dem moti­vie­rend und rück­sichts­voll auf Ihre Mit­ar­bei­ten­den eingehen.

Hier eine über­nom­me­ne Auf­ga­be, dort eine unter­stüt­zen­de Ges­te. Nein sagen am Arbeits­platz spielt eine wich­ti­ge Rol­le, wenn es dar­um geht, die Balan­ce zwi­schen eige­ner Aus­las­tung, Auf­ga­ben­be­wäl­ti­gung, Zusam­men­ar­beit und gesun­dem Wohl­be­fin­den zu schaf­fen. Selbst­ver­ständ­lich ist es wich­tig, eine posi­ti­ve Bezie­hung zu Team­mit­glie­dern zu erhal­ten und sich im Berufs­all­tag gegen­sei­tig zu unter­stüt­zen, doch nicht immer müs­sen dabei die eige­nen Zie­le und Bedürf­nis­se hin­ten­an­ste­hen. Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien für ein kon­se­quen­tes und freund­li­ches Nein kön­nen dabei hel­fen, Arbeits­at­mo­sphä­re und ‑bezie­hun­gen posi­tiv zu gestal­ten und zeit­gleich Ver­ant­wort­lich­kei­ten sowie Bedürf­nis­se trenn­scharf zu regeln.

Tanja Baum Kunst freundlich Nein sagen

Lesend die Kom­pe­tenz des freund­li­chen “Nein”-Sagens wei­ter­ent­wi­ckeln mit dem Klas­si­ker von Tan­ja Baum.

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