„Ich will end­lich mal wie­der kon­zen­triert arbei­ten!“ – Haben Sie die­sen Gedan­ken auch schon mal gehabt oder jemand sagen hören? In der heu­ti­gen Arbeits­welt sind Ablen­kun­gen all­ge­gen­wär­tig: Emails, Tele­fo­na­te, Kun­den­dienst, Mee­tings – und zwi­schen­durch blei­ben oft nur kur­ze Zeit­fens­ter für die eigent­li­che Arbeit. Mitt­ler­wei­le ist gut erforscht, dass die­se stän­di­gen Unter­bre­chun­gen nicht nur zu Erschöp­fung und Über­for­de­rung füh­ren, son­dern auch die Unzu­frie­den­heit im Job steigern.

Immer mehr Stu­di­en legen näm­lich nahe, dass ein ent­schei­den­der Aus­lö­ser für Erschöp­fung, Über­for­de­rung und Unzu­frie­den­heit im Beruf feh­len­de Deep-Work-Pha­sen und exzes­si­ves Mul­ti­tas­king sind.

Konzentriert Arbeiten, Fokuszeiten als Unternehmensverantwortung, Planung ist wichtig

Die Fähig­keit, sich auf eine Auf­ga­be zu kon­zen­trie­ren und sie ohne Unter­bre­chun­gen aus­zu­füh­ren, ist ent­schei­dend für die Qua­li­tät und Effi­zi­enz der Arbeit. Kon­zen­trier­te Arbeit, auch bekannt als “Deep Work”, ermög­licht es Mit­ar­bei­ten­den, kom­ple­xe Pro­ble­me zu lösen, krea­ti­ve Lösun­gen zu fin­den und hoch­wer­ti­ge Ergeb­nis­se zu erzie­len. Im Gegen­satz dazu führt Mul­ti­tas­king dazu, dass die Arbeits­qua­li­tät lei­det und die Zeit für die Erle­di­gung von Auf­ga­ben län­ger wird.

Gutes indi­vi­du­el­les Zeit­ma­nage­ment und eige­ne Abgren­zung rei­chen längst nicht mehr, um sich als einzelne*r Arbeitnehmer*in dage­gen zu weh­ren. Orga­ni­sa­tio­nen sind gefragt, sich die­ses Pro­blems aktiv anzu­neh­men und gezielt Vor­aus­set­zun­gen für kon­zen­trier­tes, hirn­ge­rech­tes Arbei­ten zu schaffen.

Das eine Team über­nimmt die Ser­vice-Hot­line, wäh­rend das ande­re zwei Stun­den kon­zen­triert arbei­ten kann oder es gibt für alle drei­mal in der Woche eine ‚stil­le Zeit‘… Unter­neh­men kön­nen spe­zi­el­le Zei­ten fest­le­gen, in denen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter unge­stört arbei­ten kön­nen. Team- oder sogar unter­neh­mens­wei­te Fokus­zei­ten zum kon­zen­trier­ten Arbei­ten wir­ken sofort, wenn Sie zum Unter­neh­men pas­send geplant wer­den. Indem Unter­neh­men die­se Fokus­zei­ten fest­le­gen und för­dern, bei­spiels­wei­se durch „stil­le Zei­ten“, in denen kei­ne Mee­tings statt­fin­den und kei­ne stö­ren­den Akti­vi­tä­ten erlaubt sind, schaf­fen sie eine Umge­bung, die kon­zen­trier­tes Arbei­ten ermöglicht.

Konzentriert Arbeiten, Fokuszeiten sind für Teams wichtig, Agile Vorgehensweisen machen es möglich flexibel und anpassungsfähig zu bleiben

Mee­tings sind oft ein gro­ßer Zeit­fres­ser im Arbeits­all­tag. Das radi­ka­le Aus­mis­ten des Mee­ting-Kalen­ders ist eine Sache, ent­schei­dend ist aber auch kon­se­quen­tes Time­boxing und Mode­ra­ti­on von effi­zi­en­ten Mee­tings. Unter­neh­men soll­ten daher ihre Mee­ting-Kul­tur über­den­ken und sicher­stel­len, dass Mee­tings effi­zi­ent und ziel­füh­rend sind. Dies kann bedeu­ten, dass Mee­tings strikt zeit­lich begrenzt wer­den und eine kla­re Agen­da haben. Ein Zei­chen dafür, das Mee­tings zu lang sind und es zu vie­le gibt: die Leu­te arbei­ten wäh­rend­des­sen ande­re Din­ge ab.

Es ist wich­tig, dass Unter­neh­men ihre Res­sour­cen und Ener­gien auf die wich­tigs­ten Pro­jek­te und Initia­ti­ven kon­zen­trie­ren. Statt sich in zu vie­len Pro­jek­ten zu ver­lie­ren, soll­ten Unter­neh­men Prio­ri­tä­ten set­zen und sicher­stel­len, dass ihre Mit­ar­bei­ten­den genug Zeit haben, um sich auf ihre Auf­ga­ben zu konzentrieren.Es gilt also: Über­blick schaf­fen und unter­schied­li­che Initia­ti­ven und (Change-)Prozesse sinn­voll timen und mit­ein­an­der ver­knüp­fen, wenn die­se Schnitt­men­gen haben oder sogar am glei­chen ‚Pro­blem‘ arbeiten.

Konzentriert arbeiten, Fokuszeiten sind Unternehmensverantwortung, möglich durch Verbesserung der Meetingkultur

Kon­zen­trier­tes Arbei­ten ist also kein rein indi­vi­du­el­les Anlie­gen, denn es erfor­dert auch das Enga­ge­ment und die Unter­stüt­zung von Unter­neh­men. Indem Orga­ni­sa­tio­nen gezielt Maß­nah­men ergrei­fen, um Ablen­kun­gen zu mini­mie­ren und Deep-Work-Pha­sen zu för­dern, kön­nen sie nicht nur die Pro­duk­ti­vi­tät stei­gern, son­dern auch das Wohl­be­fin­den und die Zufrie­den­heit ihrer Mit­ar­bei­ten­den verbessern.

Schrei­ben Sie uns gern, wenn kon­zen­trier­tes Arbei­ten und Fokus­zei­ten für Ihr Unter­neh­men ein Ent­wick­lungs­feld dar­stel­len und Sie Ihre Unter­neh­mens­kul­tur dahin­ge­hend ent­wi­ckeln wol­len. Unse­re Exper­ti­se liegt dar­in, die Ein­zig­ar­tig­keit Ihrer Orga­ni­sa­ti­on im Blick zu behal­ten, Pro­zes­se mit Ihnen zu ent­wi­ckeln und bot­tom up zu erar­bei­ten und anzustoßen.

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    Quel­len:

    Michaela Hanebeck

    Michaela Hanebeck

    Trainerin, Beraterin und Coach

    Dipl. Pädägogik

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